Foto: © Mel Poole on unsplash

Die Referenten

Florian Sußner

Möchtest du dich kurz vorstellen?
Ich bin Florian und arbeite als freier Berater, Coach und Trainer. Außerdem bin ich Schauspieler und Autor. Und ich bin Papa von zwei tollen Kindern.
Wie würdest du deine Arbeit in drei Worten beschreiben?
Improvisation – Storytelling – Neugierde
Was macht die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) besonders?
Der enorm hohe Anteil an Überzeugungstätern, die ihren Erfolg nicht (nur) nach Geld definieren.
Welchem Teilmarkt der KuK fühlst du dich überwiegend zugehörig und was macht deinen Teilmarkt in Bayern aus?
Das sind der Markt für darstellende Künste und der Buchmarkt. Bei beiden Märkten finde ich die sehr vielen unterschiedlichen beruflichen Modelle spannend – vom Profi mit fundierter Ausbildung bis zum begeisterten Nebenberufler baut sich jeder sein eigenes Modell und findet – auch künstlerisch – seine eigenen Lösungen.
Was macht dir bei deiner Tätigkeit als bayernkreativ-Referent am meisten Spaß?
Die große Wertschätzung in der Zusammenarbeit und der Kontakt zu den vielen Kollegen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft.
Warum sollte man an einem Workshop zu deinem Thema (Souveränes Kommunizieren) teilnehmen?
In der Kommunikation, egal ob auf der Bühne oder im Gespräch, wirkt die richtige Haltung Wunder. Mit ein paar wenigen Details und Tipps kann man da unheimlich viel erreichen.

Kerstin Rank

Möchtest du dich kurz vorstellen?
Ich bin Gründerin der Marke BAG TO LIFE. Wir stellen aus Original-Materialien der Luftfahrt in einem Upcyclingprozess Taschen und Accessoires her. Wir vertreiben BAG TO LIFE international sowohl im B-to-B, wie auch im B-to-C und arbeiten als Upcyclingspezialisten für Kunden aus der Luftfahrt, wie z. B. Lufthansa und andere Branchen.

Ich bin als Kultur- und Kreativpilot ausgezeichnet worden, BAG TO LIFE hat bereits den German Brand Award gewonnen und 2019 erhielt ich in meiner Heimat Oberfranken die Auszeichnung “Unternehmerin des Jahres”.

Wie würdest du deine Arbeit in drei Worten beschreiben?
Innovativ – nachhaltig – interdisziplinär
Was macht die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) besonders?
Diese Branche ist genial. Wenn alle Unternehmen bei Innovationen, Entwicklungen oder Problemen punktuell Kreative einschalten würden, dann wäre Deutschland im Ranking ganz weit vorne. Außerdem setzt sie ihre Werte nicht nur monetär, sondern menschlich und ist damit ein unterschätztes Vorbild. Ich wünsche mir für die Branche eine bessere Sichtbarkeit und ein neues Selbstbewusstsein, sodass nicht mehr diskutiert werden muss, dass Kreative die Schlüsselfunktion bei so vielen wichtigen Prozessen sind.
Welchem Teilmarkt der KuK fühlst du dich überwiegend zugehörig und was macht deinen Teilmarkt in Bayern aus?
Werbung & Marketing und die Designbranche. Dieser Teilmarkt ist verantwortlich für Innovation und wie Innovation verkauft wird. Die Vorstellungskraft dieses Teilmarktes kennzeichnet die florierende Wirtschaft in Bayern.
Was macht dir bei deiner Tätigkeit als bayernkreativ-Referentin am meisten Spaß?
Die Kraft und Dynamik einer Gruppe Kreativer ist immer wieder eine Herausforderung, die ganz viel Spaß macht. Mir gefällt die Ehrlichkeit und Wertschätzung innerhalb des Teams und der Teilnehmer*innen.
Warum sollte man an einem Workshop zu deinem Thema (Vetriebswege entdecken) teilnehmen?
Weil der Vertrieb bei Kreativen stiefkindlich behandelt wird und Potentiale nicht genutzt werden. Dabei macht Vertrieb, wenn man ein paar kleine betriebswirtschaftliche Grundkenntnisse hat (die man im Seminar lernt) und ihn kreativ angeht, so viel Spaß. Denn die kreativste Idee bringt nichts, wenn sie keine Abnehmer*innen hat.


Mareike Roth

Möchtest du dich kurz vorstellen?
Ich bin Co-Gründerin und Geschäftsführerin der Nürnberger Agentur hoch E. Wir sind spezialisiert auf Industriedesign und Markenstrategie. Aufgrund unseres Schwerpunkts im Bereich Designwirkung und -psychologie beraten wir vielfältige Unternehmen – vom Startups bis zu internationalen Konzernen wie Hilti oder Volkswagen.

Außerdem bin ich Co-Autorin des Buchs „Emotion gestalten – Methodik und Strategie für Design“, erschienen beim Birkhäuser Verlag

Wie würdest du deine Arbeit in drei Worten beschreiben?
analytisch, emphatisch, visionär (übrigens auch unsere Markenwerte von hoch E)
Was macht die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) besonders?
Sie ist Katalysator, Innovator und Störfeld. Damit hat sie gesamtwirtschaftlich eine manchmal unbequeme Rolle, die aber gerade deshalb umso wichtiger ist.
Welchem Teilmarkt der KuK fühlst du dich überwiegend zugehörig und was macht deinen Teilmarkt in Bayern aus?
Der Designwirtschaft. Wir arbeiten eng zusammen mit Unternehmen in und über Bayern hinaus. Dabei ist insbesondere das Industriedesign eine wesentlicher Treiber für Innovationen und macht Produkte oder Dienstleistungen für den Verwender emotional erlebbar.
Was macht dir bei deiner Tätigkeit als bayernkreativ-Referentin am meisten Spaß?
Besonders schön ist der Blick in andere Bereich der Kreativbranche über die Erfahrungsberichte der Teilnehmer. Die Herausforderungen sind oft sehr individuell, doch letztendlich kann jeder wichtige Impulse oder Erfahrungen mitgeben.
Warum sollte man an einem Workshop zu deinem Thema (Geschäftsmodelle neu denken) teilnehmen?
Weil die Arbeit an den eigenen (Marken-) Werten Einfluss auf ALLE Bereiche des Unternehmens hat. Wenn die Wurzeln schwach sind, wird die Pflanze niemals wachsen, egal viel ich gieße. Sich stark zu positionieren und zu differenzieren kann DAS Erfolgskriterium sein.

Margit Brendl

Möchtest du dich kurz vorstellen?
Ich lebe und arbeite seit vielen Jahren in Nürnberg, liebe Literatur, gute Filme, Theater und klassische Musik. Lange Zeit habe ich in Marketing und Vertrieb für die IT Branche gearbeitet, bis ich mich 2009 mit einer Agentur für Kulturmarketing und –Sponsoring selbstständig gemacht habe. Eigene Erfahrungen im Kulturbereich habe ich in der Nürnberger Zentrifuge, Verein für Kommunikation, Kunst und Kultur, unter anderem als Leiterin der Zentrifuge Akademie, und bei “BRITANNIA in BAMBERG – Festival für klassische britische Musik” als kaufmännische Leiterin gesammelt.
Wie würdest du deine Arbeit in drei Worten beschreiben?
Entwickeln – kommunizieren – Vernetzen
Was macht die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) besonders?
Die vielen unterschiedlichen Teilbereiche vom Software-Unternehmen mit zahlreichen Mitarbeitern bis zum selbständigen Bildhauer und natürlich das große kreative Potenzial.
Welchem Teilmarkt der KuK fühlst du dich überwiegend zugehörig und was macht deinen Teilmarkt in Bayern aus?
Vermutlich der Werbebranche, da ich mich hauptsächlich mit den Themen Marketing-Beratung und –Kommunikation beschäftige. In Bayern sind einige der ganz großen Agenturen angesiedelt.
Was macht dir bei deiner Tätigkeit als bayernkreativ-Referentin am meisten Spaß?
Wenn ich den Teilnehmer*innen ein klares Verständnis von Sponsoring vermitteln kann und sie potenziellen Sponsoren gegenüber als Ansprechpartner auf Augenhöhe wirken.
Warum sollte man an einem Workshop zu deinem Thema (Kultur-Sponsoring) teilnehmen?
Um die eigenen Chancen bei der Ansprache von Sponsoren deutlich zu erhöhen, ein klares und realistisches Bild von Sponsoring zu bekommen und ggfs. zu erkennen, dass andere Finanzierungsmittel für das eigene Projekt sinnvoller sind.

Tamara Fischer

Möchtest du dich kurz vorstellen?
Ich heiße Tamara und bin gelernte Steuerfachangestellte, Geschäftsführerin zweier Firmen im Bereich Buchhaltung und Lohnauswertungen, bin Beratungsstellenleiterin der Vereinigten Lohnsteuerhilfe und führe eine Hausverwaltung.
Wie würdest du deine Arbeit in drei Worten beschreiben?
Stetige Weiterbildung- Abwechslungsreich- Interessant
Was macht die Kultur- und Kreativwirtschaft (KuK) besonders?
Beleuchtet viele unterschiedliche Aspekte, motiviert, bildet weiter, unkompliziert.
Welchem Teilmarkt der KuK fühlst du dich überwiegend zugehörig und was macht deinen Teilmarkt in Bayern aus?
Dem Presse- und dem Buchmarkt.
Was macht dir bei deiner Tätigkeit als bayernkreativ-Referentin am meisten Spaß?
Das Schöne an der Tätigkeit als Referentin ist, dass man jedes mal beim Vortrag neue Selbständige mit individuellen Fragestellungen trifft. Man kann gezielt kurzfristig Verständnisprobleme klären. Die Wertschätzung ist enorm.

Andreas Knauf